OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

COLORAL unterscheidet zwei technische Verfahrensarten :

Eletrochemische Verfahren

Anodische Oxidation

 

Bei der anodischen Oxidation von Aluminium, auch Eloxieren genannt, wird an der Werkstückoberfläche eine poröse und färbbare Oxidschicht erzeugt.

Diese Schicht besitzt einzigartige Eigenschaften:

• Sie ist korrosionsbeständig, färbbar (behält jedoch ihren Metallcharakter) und verbessert die mechanischen und tribologischen Eigenschaften.

COLORAL unterscheidet zwei Arten der anodischen Oxidation:

• das dekorative Anodisieren nach dem GS-Verfahren
• das GL-Anodisieren (Ematalieren)

COLORAL kann auch die Anodisierung von Titan ausführen. Dabei ist die Oxidschicht jedoch begrenzt und hat die Eigenschaft, sich aufgrund der Diffraktion des einfallenden Lichts intrinsisch zu färben, weshalb die Palette der Farbtöne eingeschränkt ist und die Farbintensität vom ursprünglichen Zustand der Oberfläche abhängt.

Chemische Konversionsverfahren (Alodin)

 

COLORAL bietet zwei Konversionsverfahren an. Zum einen Alodin 160/161 für eine Gelbfärbung der Teile und Alodin 400 für eine farblose Schicht. Dabei erhält das Aluminium einen Korrosionsschutz ohne Verlust der elektrischen Leitfähigkeit. Beide Verfahren entsprechen den RoHS-Richtlinien. Diese Oberflächenbehandlung wird auch zum Grundieren vor dem Farbauftrag eingesetzt.

Dekorative Behandlungsverfahren

Lasergravur

 

Das Gravieren von Logos und Texten ist auf nahezu allen Materialien möglich. Der Laserstrahl trägt einen Teil des Materials ab, die Gravur wird anhand des Kontrastes sichtbar.

Diese Technik wird häufig beim eloxierten, gefärbten Aluminium eingesetzt, wobei die gefärbte Oxidschicht abgetragen wird. Durch den Kontrast zwischen der alufarbenen Gravur und dem farbigen Untergrund entsteht eine ausgezeichnete Kennzeichnung.

Dieses Verfahren basiert auf dem Einsatz von Dateien (z. B. DXF, Illustrator…), so dass unsere Kunden uns ihren Gravurwunsch ganz einfach übermitteln können. Es sind keine grossen Investitionen mehr notwendig, um die Personalisierung und Serialisierung von Teilen sicherzustellen.

Siebdruck 

 

Druckverfahren, bei dem das Aufdrucken von Logos oder Texten durch Farbablagerung, Aussparungen und gezielte Siebbelichtung erfolgt.

• Aufgrund des speziellen Druckverfahrens, dem sog. Untereloxaldruck, ist der Aufdruck nicht als Erhebung fühlbar

  1. Aluprint : Die Farbe wird in verschiedenen Farbtönen in die Oxidschicht hineingedruckt.
  2. Gezielte Aussparungen  : Die Farben werden gezielt unter Nutzung der Kapillarwirkung in die Oxidschicht eingebracht.

Der Siebdruck eignet sich einerseits für grossflächigen Druck, es können mit diesem Verfahren aber auch zylindrische Teile bedruckt werden.

Tampondruck 

 

Druckverfahren, bei dem Logos und Texte von einem Klischee mittels eines Tampons auf die zu bedruckende Unterlage übertragen werden.

• Aufgrund des speziellen Druckverfahrens, dem sog. Untereloxaldruck, ist der Aufdruck nicht als Erhebung fühlbar.

  1. Aluprint : Die Farbe wird in verschiedenen Farbtönen in die Oxidschicht hineingedruckt.
  2. Gezielte Aussparungen : Die Farben werden gezielt unter Nutzung der Kapillarwirkung in die Oxidschicht eingebracht.
  • Druckveredelung durch Strukturlack. Auf die Oxidschicht wird ein Strukturlack aufgetragen, wodurch die Kennzeichnung fühlbar wird.

Sandstrahlen / Glasperlenstrahlen

Bei diesem Verfahren wird das Werkstück unter Hochdruck mit einem Strahlmittel behandelt. Die auf die Oberfläche gelenkten Partikel hinterlassen dabei tausendfache Abdrücke, die der Oberfläche schlussendlich das gewünschte Aussehen geben; so entsteht zum Beispiel eine einheitlich mattierte Oberfläche.

photo stefano iori